Die Eurode Bürgermeister und der Kerkrader Wethouder für Bildung und Kultur wurden mit dem Eurode Freundschaftspin ausgezeichnet. Bild v.l.n.r.:
Martin Bloemers (Euriade Stichting), Bürgermeisterin Dr. Petra Dassen-Housen (Kerkrade), Bürgermeister Dr. Benjamin Fadavian (Herzogenrath), Danuta Nickchen  und Werner Janssen (Euriade Stichting), Wethouder Jo Slangen (Kerkrade)

Euriade: Mit dem Herzen bei der Sache

Bei einem Empfang der Stichting Euriade im Ratssaal des Kerkrader Rathauses wurde den beiden Eurode-Bürgermeistern und dem Wethouder für Bildung und Kultur der Euriade-Freundschaftspin verliehen

In diesem Rahmen wurde auch das jüngst erschienene Buch „Unsere Erde! Unsere Antworten?“ sowie eine weitere in Kürze geplante Publikation vorgestellt.
Die Stichting Euriade, unter Leitung des Intendanten Werner Janssen, hatte zu einem Empfang in das Kerkrader Rathaus eingeladen. Offiziell sollte das kürzlich veröffentlichte Buch „Unsere Erde! Unsere Antworten?“ vorgestellt werden. Ein Compendium, das mit interessanten Beiträgen verschiedenster Autoren von Schülern bis hin zu den Eurode-Bürgermeistern, Dr. Petra Dassen-Housen (Kerkrade) und Dr. Benjamin Fadavian (Herzogenrath) zusammengestellt wurde. Es beinhaltet Gedanken und Sichtweisen über unsere Erde mit all ihren gesellschaftlichen Licht- und Schattenseiten. Die aktuelle Klimadiskussion und die jüngsten Naturkatastrophen rücken die essentielle Wichtigkeit dieser Thematik für unsere Gemeinschaft in einen ganz besonderen Fokus.
Hausherrin Dr. Dassen-Housen begrüßte die Gäste: „Das Buch beschäftigt sich mit der Pflege der Erde und wie sorgsam wir mit ihr umgehen müssen. Es ist wirklich beeindruckend. Werner Janssen ist mit dem Herzen bei der Sache und er schafft mit seinen Kooperationen die Basis für ein besseres Leben. Diese Verbundenheit macht unser Leben so lebenswert!“

Werner Janssen berichtete über die Schwierigkeiten, die die Corona-Krise der Euriade Stichting im vergangenen Jahr bereitet hat. In 2020 mussten alle geplanten Veranstaltungen mit den Jugendlichen - einschließlich der Verleihung der Martin Buber-Plakette an Auma Obama - abgesagt werden. „Obwohl keine persönlichen Kontakte möglich waren, nutzten die jungen Leute die digitalen Möglichkeiten, um miteinander – mit dem ANDEREN – ins Gespräch zu kommen. Es entstand ein reger Austausch von Jugendlichen verschiedenster Nationalitäten mit Trägern der Martin Buber-Plakette, Politikern, Künstlern und Geistlichen“, freute sich Janssen. Das kürzlich erschienene Buch ist ihm ein ganz besonderes Herzensanliegen, denn so betont er: „Ohne unsere Erde sind wir alle nichts. Sie ist unsere Lebensgrundlage!“

„Die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache und unglaublich stolz, als sie ihre Texte in Buchform in der Hand hielten. Einige von ihnen haben dabei sogar geweint“, erzählte der ehemalige Schulpflegschaftsvorsitzende Jörg Kreus der beteiligten Karl-Kuck-Grundschule in Aachen-Brand. Schülerin Lea von der Herzogenrather Europaschule bilanzierte ihre Teilnahme: „Am Anfang wusste ich nicht, was ich über unsere Erde schreiben sollte. Aber als ich darüber nachdachte, kamen mir hierzu viele Gedanken. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir ein Teil dieses Projektes sein durften.“

Werner Janssen ist schon häufig für eine Überraschung gut gewesen. Bei diesem Empfang überraschte er die Eurode-Bürgermeister Dr. Dassen-Housen, Dr. Fadavian und den Wethouder Slangen mit einem Dank für ihre Freundschaft zur Euriade: mit der Verleihung des Euriade Freundschaftspins.

„Werner Janssen versteht es – auch in der Hektik unseres Alltags - die wesentlichen Fragen zu stellen. Dabei wird immer wieder seine tiefe Bindung zu den Lebensgrundlagen deutlich, die er auch nach draußen trägt. Das ist für uns der Ansporn, weiter zu machen und die Euriade gemeinsam zu entwickeln“, mit diesen Worten bedankte sich Bürgermeister Dr. Benjamin Fadavian für die Ehrung.

Abschließend überreichte Werner Janssen den Ausgezeichneten noch ein Buchexemplar. Die nächste Publikation mit dem Titel: „Erlebe was Du lernst!“ wird er bereits im kommenden Monat der Öffentlichkeit präsentieren.

 

Foto: Pressestelle Herzogenrath / Petra Baur

 

Datum:22.09.2021

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