Das Foto zeigt einen Kugelschreiber mit Fragebogen

Start der Elternbefragung zum Kinderbetreuungsbedarf in Herzogenrath

In dieser Woche beginnt die Stadtverwaltung Herzogenrath mit dem Versand von Fragebögen zum Kinderbetreuungsbedarf

Mit einer Elternbefragung möchte die Stadtverwaltung Herzogenrath den Betreuungsbedarf von Kindern unter sechs Jahren ermitteln.
Dazu versendet die Stadt in dieser Woche entsprechende Fragebögen an die jeweiligen Erziehungsberechtigten. Neben Fragen zu den Betreuungszeiten und -umfang sowie des Betreuungsortes und der familiären Situation soll unter anderem auch das präferierte pädagogische Konzept ermittelt werden. Ziel ist es, das bestehende Angebot so nah wie möglich an den Bedarfen und Wünschen der Familien zu orientieren. Dazu sind zwei verschiedene Fragebögen entwickelt worden: Ein Bogen für die Eltern, deren Kinder sich noch nicht in der Kindertagesbetreuung befinden. Ein anderer Fragebogen für Eltern, bei denen die Kinder bereits betreut werden.

„Mit den Ergebnissen aus der Elternbefragung wollen wir unser Betreuungsangebot noch besser auf die Bedarfe unserer Familien ausrichten“, erklärt Oliver Krings, Amtsleiter des städtischen Jugendamts. „Denn nur dann, wenn wir die Wünsche der Eltern kennen, können wir versuchen, diese auch zu erfüllen.“

Die Durchführung der Elternbefragung geht zurück auf einen Beschluss des Jugendhilfeausschusses vom 15. Juni 2021. Besonderes Interesse liegt dabei auf einem möglichen Wald- bzw. Naturkindergarten. So ist ergänzend in der Befragung zu ermitteln, ob von den Eltern grundsätzlich ein Wald- bzw. Naturkindergarten in Herzogenrath gewünscht sei. Bei solchen Einrichtungen halten sich die Kinder vorrangig im Freien statt in Gebäuden auf. Auf diese Weise soll den Kleinen ein Gefühl für das Zusammenleben von Mensch und Natur vermittelt werden.

Die Rückmeldefrist für die Fragebögen ist der 10. November 2021. Die Teilnahme an der Elternbefragung ist freiwillig. Sie erfolgt anonym und nimmt schätzungsweise maximal 15 Minuten Zeit in Anspruch. Die Kosten der Rücksendung der ausgefüllten Bögen übernimmt die Stadt Herzogenrath für die befragten Eltern. Im weiteren zeitlichen Verlauf ist vorgesehen, die Umfrageergebnisse in der ersten Sitzung des Jugendhilfeausschusses 2022 vorzustellen und dort über das künftige Vorgehen zu beraten.

Grundlage einer solchen Elternbefragung ist das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) zur Bedarfsplanung und Bedarfsermittlung bei der Kindertagesbetreuung. Gemäß § 4 Absatz 4 KiBiz NRW sind die Eltern turnusmäßig zu befragen, um den örtlichen Bedarf an Plätzen nach Zahl, Art und Ausgestaltung zu ermitteln.

Foto: Stadt Herzogenrath/Diana Worm

Datum:25.10.2021

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