Das Bild zeigt v.l.n.r.: Benjamin Gronau (Geschäftführer Gronau GmbH&Co.KG), Dr. Benjamin Fadavian (Bürgermeister Stadt Herzogenrath), Bert Clemens (Sachverständiger BFT Cognos GmbH) und Helmut Theves (Geschäftsführer TVB GmbH) beim ersten Spatenstich für die Wohnresidenz an der Wurm

Ein neues Profil für die Herzogenrather City

Am 30. September fand der symbolische erste Spatenstich für die neue Wohnresidenz statt

Rund um den Ferdinand-Schmetz-Platz in Herzogenrath sind große städtebauliche Veränderungen in vollem Gange. Gegenüber dem Bockreiterzentrum hat Anfang September der Bau der „Residenz an der Wurm“ begonnen.

Dieses Projekt im Herzen der Stadt wird künftig nicht nur optisch dort einiges verändern.

Der Bauträger für das Großbauprojekt in der Herzogenrather Mitte, die Theves Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft, kurz: TVB, mit Sitz in Heinsberg lud am 30. September zum offiziellen Spatenstich für die „Residenz an der Wurm“ ein. Ein traditioneller Akt im Baugewerbe, den der Bauträger gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Benjamin Fadavian vollzog. Tatkräftige Unterstützung leisteten dabei der Geschäftsführer des Generalunternehmens Gronau GmbH&Co KG, Benjamin Gronau sowie Bert Clemens von der BFT Cognos GmbH, der Sachverständige für baubegleitende Qualitätskontrolle.

„Zu dem zentralen Grundstück sind wir ganz unverhofft gekommen“, berichtet Helmut Theves, Geschäftsführer der TVB GmbH. „Vor einigen Jahren gab es hierfür bereits einen Interessenten, der das Projekt aber finanziell nicht bewältigen konnte. Ich wurde von der Bauplanerin angesprochen, ob ich mir eine Realisierung vorstellen könnte. Nach eingehender Prüfung und Verhandlungen mit der Stadt haben wir die Trägerschaft übernommen. Durch den Kauf und Abriss eines an den ehemaligen Supermarkt angrenzenden Mehrfamilienhauses können wir nun im Herzen der Stadt ein attraktives Terrain erschließen, entlang der neugeplanten Wurmpromenade.“

Das Neubauprojekt passt sich dabei ganz hervorragend in das laufende „Integrierte Handlungskonzept Herzogenrath-Mitte (InHK)“ ein.

„Der Bau dieser Residenz ist ein best-practice-Beispiel, wie die öffentliche Hand und private Investoren in Kooperation dazu beitragen können, nachhaltig die Innenstadt zu attraktivieren, den Einzelhandel zu stärken und ein Zentrum der kurzen Wege zu schaffen“, freut sich Bürgermeister Dr. Fadavian.

Damit das über 10 Millionen teure Projekt auf einem sicheren Fundament steht, mussten aufgrund der Bodenverhältnisse 85 Bohrpfähle zur Stabilisierung verankert werden, erläuterte Bauleiter Simon Meyers. Eine sehr kostspielige Maßnahme, die aber für die Standsicherheit unabdingbar war. In den kommenden drei Wochen soll die Bodenplatte gegossen werden. Anschließend wird das Objekt auch für die Passanten durch den Aufbau Gestalt annehmen. In enger Abstimmung mit der Stadt wird Raum entstehen für 21 Wohnungen, eine Zahnarztpraxis, eine Tagespflege mit Pflegedienst für hilfebedürftige Personen sowie ein Café mit Außengastronomie am Uferbereich der Wurm. Bei den Planungen wurde zudem viel Wert auf den Hochwasserschutz gelegt, welcher durch die Anhebung ufernaher Bereiche massiv verstärkt wird.

Ergänzt wird das Projekt durch eine neue Fußgängerbrücke über die Wurm mit Sitzbänken und Durchblicken auf den Fluss.

Diese Maßnahmen erfolgen insbesondere im Rahmen der Neugestaltung und Umstrukturierung der Wurmpromenade durch das bereits erwähnte Innenstadtkonzept. Der schlüsselfertige Übergabetermin an die Bauherren ist für den Herbst 2023 fixiert.

Foto: Pressestelle Herzogenrath/Petra Baur

 

Datum:01.10.2021

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