V.l.n.r.: Gregor Jansen (Dezernent für Recht, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz der Städteregion Aachen), Benjamin Fadavian (Bürgermeister der Stadt Herzogenrath) und Peter Walmanns (Peter Walmanns Tierhaltung-KG)

Sirenenausbau in der Städteregion

Inbetriebnahme der ersten Anlage in Herzogenrath

Die Städteregion Aachen hat die erste von 20 Sirenen bei der Peter Walmanns Tierhaltung-KG in Herzogenrath Hofstadt installiert.

In der Städteregion Aachen wird wieder ein flächendeckendes Sirenen-Warnsystem aufgebaut. Die erste Sirene innerhalb der Stadt Herzogenrath wurde nun auf dem Dach der Peter Walmanns Tierhaltung-KG in Hofstadt installiert. Für Herzogenrath sind insgesamt 20 Sirenen vorgesehen.

Seit 2016 plant die Städteregion Aachen zusammen mit den Kommunen das neue und flächendeckende Sirenennetz. Nach der Vergabe der Bauleistungen im November 2018 sind inzwischen 43 Sirenen in den Kommunen Alsdorf, Eschweiler, Simmerath, Stolberg und Würselen fertiggestellt worden. Mit der neuen Anlage in Herzogenrath sind jetzt 44 Sirenen in der Städteregion in Betrieb.

„Selbst in Zeiten von Warn-Apps auf unseren Smartphones ist ein modernes Sirenennetz zum Schutz der Bevölkerung unverzichtbar“, erklärt Bürgermeister Benjamin Fadavian. „Auch wenn wir hoffen, die Anlagen niemals brauchen zu müssen, ist der Sirenenausbau in Herzogenrath ein wichtiger und notwendiger Schritt für die Sicherheit unserer Bürger.“

Bis 2023 sind insgesamt 152 Sirenenstandorte in der Städteregion geplant, die Kosten für den Ausbau liegen bei rund 2 Millionen Euro. Sobald die Installation der Sirenen innerhalb einer Stadt oder Gemeinde abgeschlossen ist, kommen die Anlagen zu Warnungszwecken zum Einsatz.

Um sicherzustellen, dass gerade die jüngere Bevölkerung die inzwischen weitgehend unbekannten Sirenensignale im Ernstfall auch versteht, begleitet die Forschungsstelle der Akademie der Katastrophenforschungsstelle der Freien Universität Berlin zusammen mit der Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften den Ausbau der Sirenen kommunikationswissenschaftlich.
Die ursprünglich durch den Bund betriebenen Sirenen wurden nach der Wiedervereinigung den Kommunen übergeben. Diese konnten damals selbst entscheiden, ob sie die Sirenen weiter verwenden wollten. Mit Ausnahme von Simmerath und Baesweiler, wo die bestehenden Sirenen zur Alarmierung der Feuerwehr genutzt werden, setzten die übrigen Kommunen die Anlagen nicht weiter ein und bauten sie teilweise zurück.


Foto: Stadt Herzogenrath/Diana Worm

Datum:24.09.2021

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