Generalkonsul Seung-jae Huh und BM Dr. Fadavian mitsamt den Netzwerkpartnern und Unternehmern des KGTCC

Starkes Wachstum der wirtschaftlichen Beziehungen zu Südkorea

Im Technologiepark Herzogenrath fand am 8. November 2021 ein Treffen von Vertretern aus der hiesigen und der südkoreanischen Wirtschaft statt

Gemeinsam begrüßten der Geschäftsführer des TPH Michael Eßers, Bürgermeister Dr. Benjamin Fadavian und Dr. Johannes Pietzka, Leiter des Korea Germany Technology Cooperation Centers – kurz: KGTCC, den südkoreanischen Generalkonsul Seung-jae Huh im TPH in der Kaiserstraße.

Bei der Zusammenkunft konnte sich der neue Standort für südkoreanische Mittelstandsunternehmen sowie seine Netzwerkpartner präsentieren. Auch die Bereitschaft zum weiteren Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen wurde bekräftigt.
Mit der Gründung des KGTCC in Herzogenrath verfolgt das südkoreanische Ministerium für Handel, Industrie und Energie das Ziel, südkoreanische Mittelstandsunternehmen bei ihren Auslandsaktivitäten zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, Produkte für den europäischen Markt zu entwickeln. Langfristig könnte das Technology Cooperation Center auch zur Ansiedlung weiterer südkoreanischer Unternehmen in Nordrhein-Westfalen führen.

Michael Eßers: „Wir sind sehr zufrieden, dass wir das KGTCC – das einzige seiner Art in Europa- im Technologie Park Herzogenrath ansiedeln konnten und uns gegen die große Konkurrenz durchsetzen konnten. Die Nähe zur RWTH und zu HighTech-Unternehmen in der Region Aachen erweist sich als großer Standortvorteil. Allein hier im TPH ergeben sich schon ausgezeichnete Möglichkeiten zum Networking. Sehr hilfreich ist außerdem die große Unterstützung, die dem KGTCC aus seinem Netzwerk z.B. durch uns,von NRW.Global Business, von AGIT im Zusammenspiel mit der Städteregion Aachen, und von der RWTH Aachen zuteil wird. Mit dem Ausbau unserer wirtschaftlichen Beziehungen mit der Republik Korea können wir ein wichtiges Signal setzen, auch unsere Wirtschaft vor Ort zu stärken.“
Der Grundstein für den Aufbau des KGTTC wurde am 11.Dezember 2019 gelegt.

Der damalige Ministerpräsident Armin Laschet empfing den Minister für Handel, Industrie und Energie der Republik Korea, Yun-mo Sung, zu einem Gespräch in der Staatskanzlei in Düsseldorf. Schwerpunkt des Gesprächs war die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Nordrhein-Westfalen und der Republik Korea. Im Anschluss an das Gespräch unterzeichneten Vertreter des Korea Institute for Advancement of Technology (KIAT), der Städteregion Aachen, der Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer (AGIT) und von NRW.INVEST (heute: NRW.GLOBAL BUSINESS) im Beisein des Ministerpräsidenten und des Ministers ein Abkommen zur Gründung eines „Technology Cooperation Center“, eines Transfer- und Kooperationscenters in Herzogenrath.
„Ich darf betonen, dass dieses Abkommen kein „Papiertiger“ ist, sondern wir mit großer Freude verkünden können, dass sich das Korean German Technology Cooperation Center stetig vergrößert und wir bereits fünf Unternehmen an diesem Standort begrüßen dürfen“, berichtet Bürgermeister Dr. Fadavian bei dem Treffen.

KIAT ist eine Abteilung des koreanischen Ministeriums für Handel, Industrie und Energie MOTIE (Ministry of Trade, Industry and Energy).
MOTIE hat 10 koreanische Mittelstandsunternehmen ausgewählt, die je einen Vertreter nach Herzogenrath entsenden werden, um vor Ort Kooperationen mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen in NRW zu betreiben.

Das KGTCC ist im TPH angesiedelt und wird operativ von KIAT geführt. Die beiden Leiter des KGTCC sind JohnGill Kim und Dr.-Ing. Johannes Pietzka.

Ziel dabei ist es, für die 10 Unternehmen geeignete Kooperationspartner in Forschung und Wirtschaft zu finden und sie während der Zusammenarbeit mit deutschen Partnern zu begleiten und zu beraten.
Auf mehr als 300 m² Bürofläche stellt das KGTCC den koreanischen Firmen zehn mit modernster Bürotechnik ausgestatte Arbeitsplätze zur Verfügung. Das TPH hat sich mit seiner günstigen Lage, seiner zweckmäßigen Ausstattung und seiner guten Infrastruktur als idealer Standort erwiesen.

Die Covid-19 Pandemie hat auch in Aufbau und Entwicklung des KGTCC - hauptsächlich aufgrund von Reisebeschränkungen - zu Verzögerungen geführt. So sind zwar bisher noch nicht alle 10 Firmen in Herzogenrath vertreten, aber immerhin haben schon fünf Unternehmen ihr Büro im KGTCC bezogen. Ein sechstes wird im Dezember erwartet, weitere werden dann im Jahr 2022 folgen.

Foto: TPH/Lynn Eulberg

Datum:10.11.2021

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